Rundbrief vom 20. August 2019

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,

zwischen Urlaub und Ferien erhalten Sie diesen Rundbrief – es hat ein wenig Eile damit, denn gleich nach der Sommerpause haben wir unsere erste Veranstaltung (s. u.). Vorab jedoch zur aktuellen Arbeit:

Fortschritt PIH-Projekt Nördliche Wallhalbinsel

Weiterhin begleiten BIRL-Mitglieder die Arbeit der PIH Entwicklungs- und Erschließungsgesellschaft und das aktuell laufende Bebauungsplanverfahren zur Entwicklung der Nördlichen Wallhalbinsel. Dazu gehörte die Durchführung von zwei Hochbauwettbewerben für die Gestaltung von Neubauten am südlichen Eingangsbereich und die Präsentation der Ergebnisse für die Öffentlichkeit. Wettbewerbssieger sind das Lübecker Büro Riemann Architekten für das Medienhaus südlich von Schuppen A und das Berliner Büro Sauerbruch Hutton für das Hotel zwischen Drehbrückenhaus und Kaufmannsspeicher. Die Presse berichtete.
Der Zeitplan der Verwaltung sieht vor, das Bebauungsplanverfahren bis Ende Februar 2020 abzuschließen. Man darf also hoffen, dass die Käufer- und Nutzergemeinschaft die Grundstücke und die Gebäude Schuppen A-D und F noch vor der Sommerpause 2020 übernehmen können. Damit könnten in der zweiten Jahreshälfte 2020 erste Erschließungs- und Baumaßnahmen beginnen, sofern die Politik dem Bebauungsplan und den Verträgen über den Verkauf zustimmt.
Auf der von uns eingerichteten Website www.hafenschuppen.de werden auch in Zukunft aktuelle Informationen zum Projektstand in Wort, Bild und in Form von Plänen, Gutachten und Berichten veröffentlicht.

Änderungen in der Zusammensetzung und der Arbeit des Vereinsvorstands

Die Arbeit am Projekt Nördliche Wallhalbinsel wird weiterhin von Detlev Holst koordiniert und von Jörg Sellerbeck inhaltlich eng begleitet. Dieses Projekt hat viel Arbeit (und Nerven) gekostet. Jörg Sellerbeck hat daher auch aus familiären Gründen entschieden, sich auf die PIH-Arbeit zu konzentrieren und sein Sprecheramt in der BIRL aufzugeben. Die Arbeit im BIRL-Vorstand ist damit nicht leichter geworden. Die dank überarbeiteter Satzung neu zu regelnde Aufgabenverteilung, sprich: Zuständigkeiten für Sachfelder, ist noch umzusetzen. Was uns an praktischer Hilfe gegenwärtig wirklich weiterhelfen könnte: Eine Fachkraft, die uns bei den administrativen Dienstleistungen unterstützt: Betreuung der Internetseite, deren Neugestaltung und regelmäßige Aktualisierung, Betreuung der Mitglieder-Datenbank und dergleichen. Über Rückmeldungen aus der Mitgliedschaft würden wir uns sehr freuen.

Bürgernachrichten

Unser Schaufenster und Sprachrohr nach außen, die analogen Bürgernachrichten, möchten wir trotz digitaler Internet-Realität nicht aufgeben. Für die nächste Ausgabe wird bereits gearbeitet. Spätestens Mitte November soll BN 121 vorliegen. Vielleicht möchten einige Mitglieder sich mit einem kleinen Beitrag beteiligen? Wohlgemerkt zu unseren Themen Denkmalschutz und -pflege, Stadtentwicklung inklusive Verkehrsproblematik, Bauen und Stadtbildpflege. Die Bürgernachrichten wird man weiterhin auch online lesen können.

Veranstaltungen nach der Sommerpause:

  • Sonnabend, 7. September 2019 können wir das (fast) fertig sanierte Haus Große Burgstraße 53 (neben „penny“) ansehen – mit der Architektin Nicola Petereit und Frau Steinfatt vom San.-Träger TRAVE. Beginn 11 Uhr. Bitte anmelden bei Finke unter Tel 7 87 42, um in etwa abschätzen zu können, wieviel Teilnehmer zu erwarten sind (mehr als 25 sollten wir nicht sein)
  • Sonntag, 8. September 2019 ist Tag des offenen Denkmals. Das Thema in diesem Jahr: „Modern(e) Umbrüche in Kunst und Architektur“. BIRL-Mitglied M. Finke macht einen Rundgang „Zwischen Meng- und Holstenstraße – altes und neues Gründerviertel. Nur zeitgeistiger Retro-Look oder Denkmäler der Zukunft?“ Beginn 10 Uhr in der Markttwiete vor dem Eingang zum Hotel Motel-One.
  • Sonntag, 29. September 2019. Am „Tag der Industriekultur am Wasser“ der Metropolregion Hamburg nimmt die BIRLer mit zwei Besichtigungs-Rundgängen teil: a) Gang über die Nördliche Wallhalbinsel, geführt von NN., Treffpunkt 11 Uhr hinter der Drehbrückenhaus, b) Gang zu einigen Brücken der Peter-Rehder-Zeit NN. mit NN. 11 Uhr ab Drehbrücke Untertrave.
  • Sonnabend, 26. Oktober 2019 erkunden wir Spuren „Neuen Bauens“ (1920er-Jahre) und Beispiele sogenannter „Heimatschutz-Architektur“ der Zeit des Nationalsozialismus in der Innenstadt. Was ist davon denkmalwürdig? Der Spaziergang mit M. Finke beginnt 11 Uhr, Treffpunkt Salzspeicher, Seite zum Holstentor.
  • Sonnabend, 7. Dezember 2019: Noch einmal eine letzte Gelegenheit zur Begehung der Synagoge zwischen Fertigstellung und Neu-Weihe (22.12.). Wir beginnen wieder um 11 Uhr. Mit herzlichem Dank an die Gemeinde und an die Planer, die uns ermöglichten, die Schritte des „Werdens“ zu erleben.

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